Bodega Museo Maserof – Speisen à la Bohème

Unser Boho Restaurant Tipp

Im Hinterland der Costa Blanca, versteckt in den Weinbergen von Jalon, am Fuße des mächtigen Bernia Gebirgszugs, liegt ein magischer Ort – die Bodega Museo Maserof.

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restaurant maserof alicante spanienDie Geschichte der Bodega Maserof reicht weit zurück bis zur Zeit der Besiedelung durch die Iberer. Im 17. Jahrhundert entstand hier das Landgut in seiner heutigen Form. 1970 wurde es vom Engländer Peter Pateman gekauft und renoviert. Pateman gründete einen Weinclub und begann auch selbst wieder Wein zu produzieren. Selbstverständlich ganz nach traditioneller Methode. Seine Frau Maria bereitete jeden Sonntag eine riesige Paella zu, die dann in großer Runde mit zahlreichen internationalen Gästen verspeist und mit viel Wein der Bodega hinunter gespült wurde.

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Heute führt Tochter Caroline auf ihre ganz eigene wunderbare Weise die alten Traditionen fort. Statt der Paella gibt es samstags und sonntags für 32 Euro ein aussergewöhnliches 6 Gänge Menü. Bevor das Essen in dem wunderschönen mit altem Porzellan eingedeckten Speisesaal beginnt, nimmt sie die Gäste in Empfang, führt sie bei einem Glas Wein durch das Anwesen und erzählt die Geschichte von Maserof.

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Weingut, Museum und Restaurant in einem

Der Name „Bodega Museo Maserof“ verrät, dass es sich um kein gewöhnliches Restaurant, Weingut und auch kein Museum im landläufigen Sinne handelt. Maserof ist gelebte Geschichte. Ein Besuch ist ein visuelles und kulinarisches Erlebnis, ein Eintauchen in eine Welt weit weg vom Alltag. Es gibt keine Elektrizität. Alle Speisen werden in einer kleinen, rauchgeschwärzten Küche wie früher auf dem offenem Feuer zubereitet.

restauranttipp spanien bodefa maserofSelbstverständlich werden nur lokale Zutaten aus biologischem Anbau verarbeitet und alles kommt frisch auf den Tisch.

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Carolines kreative Hand

Überall spürbar man die weibliche und kreative Hand der Gastgeberin. Caroline hat ein wunderbares Stilempfinden und ein Talent dafür, die alten Zeiten in den dicken, steinernen Gemäuern wieder aufleben zu lassen: Dunkles, fast schwarzes Holz, weiße Spitzendeckchen, Kristallgläser, ab und an ein roter Farbtupfer. Maserof verzaubert, ist randvoll mit antiken Schätzen und alten, schweren Holzmöbeln. Überall gibt es etwas zu entdecken – antike Gemälde, schwere, schräg an der Decke hängende Eisenluster, ein riesiger, schwarzer Kamin, Spitzenvorhänge, getrocknete Kräuter…. unzählige Nischen und Plätze, an denen man gleichzeitig verweilen möchte. Noch nie waren wir in einem ‚Museum‘, das so viel Leben ausgestrahlt hat wie dieser Platz.

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Wenn man sich dann an einem der zauberhaft gedeckten Tische niederlässt, am dunkelroten Wein nippt und sich das 6-Gänge Menü – jeder Gang überraschend, außergewöhnlich schmackhaft und mit klingenden Namen wie „Pork Royal con miel, manzana, cava y verduritas bio“ – auf der Zunge zergehen lässt, dann ist das Leben einfach perfekt. Und wenn man sich dabei nochmals in Erinnerung ruft, dass diese köstlichen Gänge in einer nicht besonders großen, antiken Küche entstanden sind, in der es nicht mal Strom gibt, dann sind Bewunderung und Begeisterung noch größer.

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Wer einmal hier war kommt immer wieder.
Bodega Museo Maserof, Provinz Alicante, Spanien
http://maserof.es

Unbedingt vorher reservieren!

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Mein kleines Boho Cottage – Teil 1: Die Küche

Dies ist mein kleines Boho Cottage. Es steht mitten in einem verwilderten Wald. Gebaut wurde es um 1920, als Sommerhäuschen, draußen am Wannsee vor Berlin. Lange stand es leer. Bis wir von Bohème Living es wach geküsst haben…

Eigentlich sind es zwei Häuschen, ein kleines Wohnhaus und ein dazu gehörendes Kutscherhaus. Was ihr hier seht ist das Kutscherhaus, d.h. hier wurde früher die Kutsche untergestellt. Irgend wann, in den 1990-er Jahren vermutlich, wurde es umgebaut und zu Wohnraum umfunktioniert. Es bekam praktische Raufasertapeten, honigfarbene Holzdielen und eine Holzküche, was alles einen leicht alternativen Charme verströmte, der selbst mir als Vegetarierin und Bio-Fan nicht besonders gefiel. Nachhaltigkeit kann man auch anders leben…

Ein kleiner Boho Traum wird wahr

Als ich die beiden Häuschen erwarb, wusste ich nicht so genau was mit dem alten Kutscherhaus anfangen – außer dass ich es unheimlich süß fand…  So diente das Kutscherhaus als Atelier und Lager für allerlei Krimskrams, zusammen mit vielen Spinnen und anderem Ungeziefer. Manchmal haben darin Gäste übernachtet, die sich vor Tieren nicht fürchteten. Aber dann habe ich zusammen mit meiner lieben Partnerin Bohème Living gegründet und die Idee reifte, dass man das Häuschen sanft umgestalten könnte. Es kam der Tag, an dem Handwerker vorfuhren und mit der Renovation begannen. Die hässlichen Raufasertapeten wurden entfernt, die Wände gespachtelt, der Boden abgeschliffen und alles schneeweiß gestrichen. Küche und Bad wurden mit bescheidenen Mitteln neu gestaltet. Was ich zusammen mit Bohème Living verwirklichen wollte: Ein Ambiente im Boho Stil kreieren, eingerichtet mit meinen Möbeln, die schon da waren, plus Wohnaccessoires aus unserem Shop, die mir besonders gut gefallen. Ich wollte aber auch eine Fläche, die ich immer wieder neu bespielen kann, denn Veränderung gehört zu meinem Leben. So ist das „Boho Cottage“ zu seinem neuen Namen gekommen und ich zu einem neuen Zuhause.

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Das ist die Terrasse. Im Sommer sitze ich unter Bäumen und nasche von exotischen Früchten während die Vögel zwitschern und ab und zu ein Schmetterling vorbei schaut.

Die Holzbank mit dem Geflecht ist aus Indien. Es gibt sie auch in unserem Shop.

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Zwei Muschelvorhänge aus Myanmar zieren den Durchgang von der Küche zum Wohnzimmer. An der Wand hängen die schönen Spiegel von Bohème Living. Sie sind aus antiken Fenstern aus der Karibik gefertigt und bringen zusätzliches maritimes Flair in die kleine Küche.

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Boho Asia Fusion

Da ich einige Zeit in Asien lebte und immer wieder dorthin reise, kombiniere ich Fundstücke vom Trödelmarkt gerne mit meinen exotischen Reisesouvenirs. Besonders angetan haben es mir handgearbeitete Sonnenschirme. Ich besitze welche aus Indien, Bali und Myanmar. Die dekorativen Schirme setze ich nicht nur draußen, sondern auch drinnen ein; zum Beispiel über dem Bett oder hinter dem Sofa. Sie sind schnell hervor gezaubert und auch wieder verräumt, wenn einen das Umräumfieber packt.

 

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In der Küche am Fenster steht ein alter Tisch aus Indien von Bohème Living mit Schalen aus Marokko und verschiedenen Glaswaren. Alte Sodaflaschen und Weinballons sind eine Besonderheit von Bohème Living, es gibt immer welche bei uns im Shop.

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Alte Holzschemel sind praktisch. Sie dienen nicht nur als Sitzfläche für Gäste, sondern auch als Abstellfläche resp. kleine Tischchen. Die runden flachen Korbschalen sind aus Bali. In ihnen werden u.a. die „Offerings“ bereitet, d.h. die Gaben an die Götter, die allmorgentlich verteilt werden.

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An diesem Jugendstil Gartentisch trinke ich oft einen Tee. Die Klappstühle aus Indien passen perfekt dazu. Sie sind praktisch und bequem. Man kann sie leicht zusammenklappen und verstauen. (Tisch und Stühle aus unserem Shop.) Den Strohteppich habe ich einfach mit einer blauen Farbe angemalt.

Die Wand ziert ein simples Brett aus dem Baumarkt mit verschiedenen alten und neuen Fotorahmen und Postkarten sowie Vasen, einem alten Krug und Pflanzen. Ich liebe Pflanzen in frischem Grün, mit verschieden strukturierten Blättern. Pflanzen sind für mich fest mit dem Boho Stil verbunden.

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Wie bereits gesagt bringe ich gerne Erinnerungen von meinen Reisen mit: Muschelvorhänge aus Myanmar, geflochtene Körbe und Strohmatten aus Bali, Hocker, Kissen und Stoffe aus Indien und Sri Lanka. Das Ambiente erhält so eine ganz persönliche und individuelle Note. Allerdings sollte man sich bei Reisesouvenirs immer genau überlegen, ob man sie wirklich braucht. Nicht dass sie Zuhause in einer Ecke verstauben.

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Diese Küchenzeile ist ein Eigenbau. Das Holz habe ich schlicht weiss lasiert, passend zum cremefarbenen Kühlschrank von SMEG.

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Grün und Weiß ist immer eine erfrischende Kombination. Die Edelstahl Behälter sind eigentlich Besteckständer von IKEA. Ich verwende sie als Kräutertöpfchen. Daneben: Selbst gesammelte Muscheln auf einem alten Teller, antike blau-weiße Kacheln, Häkeldeckchen von Oma, Bilderrahmen aus Leinen von Bohème Living.

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Ja, und das ist der Blick ins Wohnzimmer. Wie das ausschaut zeigen wir Euch ein anderes Mal in einem weiteren Teil. Ganz lieben Dank fürs Lesen! Herzlich, Eure Ni

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Danke an alle Boho, Shabby, Vintage Fans

Wir sind immer wieder begeistert von individuellen Einrichtungskonzepten. Viele unserer Kunden schicken uns inzwischen Fotos von ihrer Wohnung, meist mit einem Bild von einem Lieblingsstück, das sie bei Bohème Living gefunden habe. Manche fragen uns auch nach Tipps für ihre Einrichtung. Wir freuen uns immer über solche Zusendungen und möchten uns an der Stelle ganz herzlich dafür bedanken! Bitte schickt uns weiter Eure Bilder – wir freuen uns riesig!

Wenn Euch Bohème Living gefällt, dann schaut doch auch auf Instagram (unser persönlichster Feed), Facebook (für News, „neu eingetroffen“) oder Pinterest (viele Anregungen zum Thema Einrichten und Wohnen im Boho, Shabby, Vintage Stil, aber auch zu vielen weiteren Interior Design Themen und Trends) vorbei.

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Alte Holzbank rustikal

Es ist gar nicht so einfach, eine schöne alte Holzbank zu finden- das hören wir zumindest ab und an von unseren Kunden. Aber zum Glück gibt es ja Bohème Living (sagen wir mit einem Augenzwinkern) und wir haben fast immer antike Holzbänke auf Lager. Weil wir die alten Bänke aus Holz so lieben, haben wir für Euch unsere aktuellsten und schönsten Holzbank-Bilder zusammen gestellt. Was man auf den Bildern sieht? Dass alte Bänke einfach wunderbare Dekorationsobjekte sind. Dass sie in fast jedes Ambiente passen. Ob nostalgisch (Shabby Chic, Landhaus) oder ganz minimalistisch und modern, die alten Holzbänke sind vielseitig einsetzbar und immer etwas ganz Besonderes.

Holzbank Jagd auf dem Flohmarkt

Wenn wir einen Flohmarkt besuchen, dann gilt unser erster Gedanke den alten Holzbänken. Natürlich versuchen wir, besonders attraktive Exemplare zu ergattern. Es kommt vor, dass wir dafür schon mal die Ellbogen ausfahren müssen, gegen unsere Mitbewerber aus Holland, und wir müssen ganz schön früh aufstehen. Denn: Auf die schönen Stücke haben es nicht nur wir abgesehen…

Mit der ergatterten Beute geht es dann nach Berlin zurück, wo die alten Bauernbänke erst mal von ihrem Schmutz befreit werden. Die eine oder andere Bank mag über längere Zeit im Freien oder in einem Stall gestanden haben. Da muss man ihr schon mal mit der Bürste oder dem Kärcher zu Leibe rücken. Blitzeblank sauber werden die Sitzbänke aus Holz dann von uns fotografiert und in den Shop gestellt.

Holzbank antik

Einmal eine antike Holzbank mit Patina, bitte

Am liebsten sind uns Bänke aus Naturholz, möglichst wettergegerbt. Die alten naturfarbenen Bänke dürfen Kerben aufweisen, Kratzer und andere Gebrauchsspuren. Die Spuren der Zeit sollen sichtbar sein. Jede Bank ist ein Einzelstück und erzählt ihre eigene Geschichte. Manchmal erfahren wir etwas davon, das rührt uns dann besonders. Gerne geben wir die Geschichten auch an unsere Kunden weiter, wenn sie uns fragen.

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Deko-Wunder alte Bank aus Holz

Ob eine alte Bauernbank, eine rustikale Holzbank oder gar eine Bank mit geflochtener Sitzfläche, wir mögen sie alle. Eine schöne Holzbank kann einen Flur kleiden und zum Leben erwecken, sie ist ein stylischer Blickfang am Fußende eines Bettes, sie dient als Abstellfläche oder Sitzgelegenheit oder einfach nur als Dekorationsobjekt. Gerade bei den einfachen antiken Bänken findet man immer wieder wahre Schmuckstücke. Eine alte Bauernbank mit wunderbar geschwungener Lehne im perfekten Shabby Look, eine einfache rustikale Holzbank mit außergewöhnlicher Patina oder eine alte Schlachtbank – alles Möbelstücke, die jeden Raum zu etwas Besonderem machen.

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Unten: So würden wir vielleicht unseren Flur dekorieren. Die Holzbank ist praktische Ablagefläche und Sitzgelegenheit in einem.

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Antike Holzbank – ohne nichts am schönsten

Wer an „Holzbank“ denkt, stellt sich vielleicht eine Bank in einem eher rustikalen Ambiente vor. Mitnichten. Wir finden: Holzbänke brauchen eine moderne Umgebung. Natürlich passen alte Bänke auch in ein Landhaus oder Shabby Chic Ambiente. Uns persönlich gefallen alte Bänke in einem minimalistischen Interieur aber am besten. Man denke an „Wabi Sabi“, einem Einrichtungsstil, der eng mit Japan und dem Zen-Buddhismus verbunden ist. Es geht um die Schönheit des Unperfekten, Naturbelassenen, um die herbe Schlichtheit von Gegenständen. Eine antike, wettergegerbte Bank braucht nicht viel Deko. Das von der Zeit gezeichnete Naturholz wirkt pur am schönsten.

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Unten: Ein graues Schaffell auf einer schlichten Holzbank – traumhaft schön!

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Unten: Hier haben wir eine Holzbank mit den Spiegeln aus New York Tins und einer original 70-er Jahre Muschelleuchte kombiniert.

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Unten: Vor Beton oder einer grau bemalten Leinwand, auch hier macht sich eine alte Bank wunderbar!

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Holzbank-Pinnwand auf Pinterest

Auf Pinterest haben wir eine eigene Pinnwand zum Thema Bänke resp. „Benches“ für Euch zusammengestellt. Hier findet Ihr zahlreiche Einrichtungsbeispiele mit alten und neuen Holzbänken. Das Bild unten gehört übrigens zu den am meisten „geliketen“ in unseren sozialen Medien. Eine schlichte naturfarbene Holzbank, dekoriert mit drei modernen Bildern, Pflanzen und unseren afrikanischen Decken. Cool, nicht?

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Zuhause bei Freunden – eine Oase in Berlin

Eine Welt für sich

Wenn man die Wohnung unseres befreundeten Künstlerpaars zum ersten Mal betritt, bleibt einem sprichwörtlich die Luft weg. Vom herrschaftlichen Treppenhaus des Berliner Altbaus gelangt man zuerst in einen dunklen Flur. Dann öffnet sich die Tür zu einem riesigen, lichtdurchfluteten hellen Wohnzimmer mit Blick auf eine üppig bepflanzte Terrasse mit wild wuchernden Zierbüschen und Kletterpflanzen. In einem Pflanzenkübel steckt ein weißes asiatisches Schirmchen, filigran und durchscheinend, mit blassroten Zeichnungen. Spätestens in dem Augenblick ist es um einen geschehen und man verfällt dieser Wohnung -einer Mischung aus Wintergarten und asiatischem Paradies. Am späten Nachmittag verwandelt sich das Licht. Ein tropisches Zwielicht liegt dann über den Dingen, taucht die Gegenstände in sanftes Licht. Man fühlt sich zurück versetzt in eine verwunschene Zeit, die längst vergangen ist, aber hier, in dieser Altbauwohnung immer noch gegenwärtig scheint. Klingende Namen wie „Indochine“oder „Saigon“ kommen einen in den Sinn und doch stehen wir hier mitten in Berlin und kriegen vor lauter Staunen und Verzückung den Mund nicht zu.

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Ein asiatischer Traum von einer Art Wintergarten…

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Hier lass ich mich nieder…

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Fantasie, Kreativität, Eleganz und Stilsicherheit

Das Interior ist eine aussergewöhnliche Mischung aus verschiedensten Stilrichtungen. Im Wohnzimmer setzen ein dramatisches, handgeschnitztes Schwanensofa kombiniert mit einem modernen Coachtisch sowie alten Sesseln, die an die Kolonialzeit erinnern, Akzente. Mint- und cremefarbene Korbstühle, um einen knallgelben chinesischen Coffeetable gruppiert, unterstreichen die Wintergartenatmosphäre. Selbst ein Wurzelholzschrank aus den dreissiger Jahren und ein IKEA-Regal fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Verbindende Elemente sind zahlreiche asiatisch anmutende Wohnacessoires, eine harmonische Farbpalette in Weiß, Braun und Grüntönen sowie riesige Bilder mit rätselhaften Strukturen, die an Schilf, Wasser, Erde oder Wolken denken  lassen.

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Durch die üppig bepflanzte Terrasse und das durch die Blätter einfallende Licht, wirkt das Wohnzimmer wie ein Wintergarten. Die hellen Stoffbezüge von Sofa, Recamiere und Sessel, Accessoires in frischem Mint und Türkis, Pflanzengestecke sowie die Korbsessel unterstreichen die Atmosphäre.

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Die Hausherrin ist eine leidenschaftliche Sammlerin asiatischer Gefäße, Töpfe und Schalen, die überall in der Wohnung herumstehen und in denen sogar die Katzen schlafen. Banale Alltagsgegenstand werden zu Kunstobjekten: Gewöhnliche Holzkisten werden mit exotischen Motiven oder selbst marmoriertem Papier verkleidet, das Sofa zieren elegante Seidenkissen, Entwürfe der Künstlerin. In der Küche hängt ein kleiner Schwan aus Staniolpapier, der mal während eines Abendessens im Kreise von Freunden geformt wurde. Obwohl die Wohnung vor lauter Nippes und Sammelstücken in manchen Ecken fast überquillt, liegt über allem eine Ordnung, Ruhe, grosse Eleganz und Stilsicherheit. Beim Dekorieren scheint nichts dem Zufall überlassen und doch wirkt die Einrichtung ungezwungen, entspannt und gemütlich.

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Aufwändig verkleidete Holzboxen.

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Elegante, bedruckte Seidenkissen entworfen von der Hausherrin.

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Oben: Ein aussergewöhnlicher chinesischer Coffetable mit türkisfarbenen Schalen.

Unten: Das geschnitzte „Schwanensofa“ mit einem goldenen Seidenkissen der Künstlerin – ein dramatischer Blickfang.

SONY DSCAsiatische Töpfe und Vasen zieren einen Wurzelholzschrank.

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Stilleben mit schwarz-weissen Akzenten.

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Selbst die Altbau-Küche ist liebevoll und mit viel Gefühl für Stil komponiert. Eine Schale mit Zitrusfrüchten, grüne Zweige, Blumen und eine Topfpalme sowie bunte Dosen erschaffen ein fast tropisches Ambiente.

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Im Esszimmer ziert ein riesiges, zweiteiliges Gemälde die Wand.

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Stilmix: Antike Holzstühle und die klassischen Freischwinger von Thonet passen perfekt zum alten Holztisch.

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Dezente Farbverbindungen: Ein Sitzkissen nimmt das Safrangelb des wunderschönen Teppichs wieder auf.

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Oben im Hintergrund: Exotisch verkleidete Holzboxen machen selbst aus einem IKEA-Regal ein Schmuckstück.

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Accessoires in Mint und Grüntönen wirken feminin, leicht und elegant.

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Der Einrichtungsstil unserer Freunde kann als sehr eleganter Boho-Stil bezeichnet werden. Die Wohnung strahlt neben der Exotik auch etwas Aristokratisches und Feminines aus. Diese zauberhafte Oase, die einen von der Aussenwelt abschirmt und wie ein Märchen gefangen hält, mag man kaum mehr verlassen. Zu schön ist es, auf dem Schwanensofa zu sitzen, an einem Tee zu nippen im Zwielicht des verwunschen Balkons. Die Augen können sich nicht satt sehen, wandern umher, entdecken immer wieder eine andere liebevoll gestaltete Kleinigkeit, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

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Zum Schluss wie immer unsere zum Stil passenden Einrichtungstipps.

Bohème Living Einrichtungstipp 1: Blumen und Pflanzen

Blumen und Pflanzen zaubern Ambiente. Deshalb hol Dir die Natur ins Haus. Dies muss nicht unbedingt ein üppiges und teures Bouquet vom Floristen sein. Wildes Efeu mit ein paar Blumen versetzt sieht wunderschön aus. Sammle Zweige, Blüten oder Steine und arrangiere sie individuell.

Bohème Living Einrichtungstipp 2: Individuelles

Persönliche Dinge wie Fotos, Reisesouvenirs oder selbst Gebasteltes machen die Einrichtung wohnlich. Sie sollten nicht wie zufällig herum stehen, sondern bewusst arrangiert und farblich aufeinander abgestimmt sein.

Bohème Living Einrichtungstipp 3: Helligkeit

Lichtdurchflutete Räume wirken größer. Verzichte auf schwere Vorhänge, dadurch entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit. Wenn Vorhänge, dann bevorzugen wir leichte helle Leinenvorhänge, die sich im Wind bauschen.

Elegant-exotischer Boho Stil: Die passenden Wohnaccessoires in unserem Shop

In unserem Online Shop findet ihr einige Möbel und Wohnaccessoires, die zu einem eleganten und gleichzeitig exotisch angehauchten Boho-Stil passen. Zum Beispiel die traumschönen, kunstvoll gestalteten, dekorativen Holzkisten. Jede Kiste ist ein Unikat und mit Liebe von Hand gestaltet. Die Motive sind hochwertige englische Tapeten oder Drucke von alten Kimonostoffen, die es so nicht mehr gibt. Jede Kiste aus Holz wurde innen mit einer passenden Bio-Farbe gestrichen.

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Die dekorativen Holzkisten sind vielseitig einsetzbar: Als Tischchen, Nachtkästchen oder Hocker.

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Auch als Stauraum kann die Kiste benutzt werden. Dreht man den Deckel um, entsteht ein Tablett.

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Exklusive Lacktableaus mit asiatischem Flair: Jedes Tableau ist von Hand gefertigt und in der bestehenden Form ein Einzelstück. Die Servier Tabletts aus lackiertem Vollholz sind eine schöne Ablagemöglichkeit für dekorative Arrangements. Sehr gut eignen sie sich auch als Geschenk.SONY DSC

Diese chinesische Keramikboxen sind aus Steingut und von Hand bemalt. In China werden diese Steingut-Töpfe in ländlichen Gebieten zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, vorzugsweise Getreide, eingesetzt. Die Töpfe sind sehr schwer, recht rustikal und Glasur und Keramik weisen – da von Hand bemalt – kleine Unebenheiten und Verfärbungen auf.

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Unsere Teegefäße und Vasen sind von Asiatides. Die Gründer von Asiatides haben jahrelang in Asien gewohnt und dort besonders schöne Stücke gefunden und auch weiterentwickelt. Das Ergebnis ist eine unübertroffene Auswahl begeisternder Accessories von außergewöhnlicher Schönheit.

Unten: Die Steingutvasen aus China haben eine sehr ausgefallene organische Form und wurden in einem leuchtenden Türkis glasiert. Bezaubernd wirken die Vasen mit einem Zweig oder einer einzelnen Blume.

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Deko-Schirm aus Myanmar: Diesen kleinen Schirm haben wir von einer Reise nach Mynmar mitgebracht. Er wurde in der Nähe des Inle Sees gestellt. Den Schirmmacher haben wir bei einer Fahrt über Land kennen gelernt, ganz früh am Morgen als noch der Nebel über dem See hing. Es war sehr kalt und wir durften uns am Feuer des Schirmmachers wärmen. Beim Teetrinken hat er uns gezeigt wie er die Schirme – kleine, aber auch ganz grosse – herstellt. Aus Bambus und sehr einfachen Werkzeugen. Dieser Schirm ist nicht nur ein Deko-Gegenstand. Er trägt eine Geschichte in sich – wie viele unserer Möbel und Accessoires.

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Die schönsten Vintage Einrichtungsbücher

Flohmarkt Flair für ein individuelles Zuhause

Wer will schon leben wie alle anderen? Wenn alles neu, aus dem Katalog oder Möbelhaus ist, mangelt es der Einrichtung oft an Seele. Ist alles alt und antik, wirkt die Einrichtung meist verstaubt oder bieder. (Und unbequem, denn ehrlich: Wer traut sich schon, auf einem Louis Seize Möbel herumzufläzen?) Die Kunst ist, beides zu mischen. Emily Chalmers zeigt in Ihren Büchern „vintage-flair zuhause“ und „flohmarkt-flair zuhause“ mit sicherem Stilgefühl und Humor wie es geht.  Die Interior Stylistin aus London hat ein Händchen für schräge, individuelle Ambiente. In ihren Büchern gibt es nicht nur viele, viele schöne Bilder, sondern auch zahlreiche Tipps sowie eine Auswahl an empfehlenswerten Flohmärkten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

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Ihr wisst: Wie bei Emily Chalmers hängt auch unser Herz an ausgefallenen Möbeln und Dekos vom Flohmarkt. Diese müssen keine kostbaren Antiquitäten sein. Manchmal ist es sogar ein eher schäbiges Ding, das unsere Aufmerksamkeit erregt. Nicht wertvoll – aber originell. Irgendwie rührt es unser Herz und wir wollen es haben. Diese besonderen Stücke,  kombiniert mit Modernem, verleihen unserem Zuhause Tiefe und Originalität. In Chalmers Büchern findet man zahlreiche Anregungen. Wie zum Beispiel die, unterschiedlichste Stühle um einen Esstisch zu gruppieren. Keine wirklich neue, aber immer wieder bestechend einfache Idee, vor allem wenn die Stühle so schön und individuell sind wie unten auf dem Bild. Schön ist, wenn sich darunter das eine oder andere Erbstück befindet. Erinnerungen und Geschichten werden dann von ganz alleine geweckt.

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Eine sehr eigenwillige Idee ist, alte Stehleuchten, in verschiedenen knalligen Farben zu bemalen und sie mit extra-kleinen Lampenschirmchen zu schmücken. Die einzelne Lampe wird dadurch zu einer richtiggehenden Persönlichkeit mit eigenem Charakter, zu Dritt ergeben sie ein extravagentes Ensemble. Alte Stehlampen gibt es auf dem Flohmärkten oft und günstig. Man kann sie leicht selbst anmalen. Am besten mit einer matten, wasserlöslichen Holzfarbe. Vor dem Streichen sollte die Oberfläche leicht angeschliffen werden sowie trocken und staubfrei sein.

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Wer bunte Farben mag, der will sein Zimmer vielleicht wie unten auf dem Bild mit Vintage-Tapetenresten tapezieren. Uns gefällt die Vorstellung sehr gut – auf dieses Bett will man sich doch sofort hinlegen und einen ganzen sonnigen Nachmittag lang nichts tun alles lesen und träumen und die Zeit vergessen… Was für herrliche Patchwork- und Granny Häkeldecken! Selbst die kitschigen Bilder passen perfekt in dieses urgemütliche, fröhliche Ambiente, das Lebensfreude pur ausdrückt.

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Es geht natürlich auch weniger bunt und dramatisch. Ein einfacher Holztisch mit liebevoll ausgesuchten Fundstücken dekoriert, gibt jedem Zuhause ein individuelles Gesicht. Dazu gehören immer auch Pflanzen. Diese kommen in alten Tontöpfen besonders schön zur Geltung.

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Handwerklich Begabte können selbst Möbel entwerfen oder aus alten Möbeln neue schaffen. Besonders charmant finden wir dieses Badezimmer, das aus alten Brettern gezimmert ist. Ein Vintage-Spiegel behängt mit vielen Ketten, ein altes Bild und antiker Keramiktopf vervollständigen das Ambiente.

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DIY oder Second-Hand-Style selbst gemacht

Auf Flohmärkten findet man eine überbordende Fülle an Stühlen, Tischen, Schränken, Kommoden, Lampen und Leuchten, Geschirr, Küchenutensilien, Textilien und Deko-Krimskrams. Oft etwas schmutzig und heruntergekommen. Es braucht manchmal Fantasie, um das Potential eines Möbelstückes zu erkennen. Oder Kreativität, um daraus etwas Neues zu gestalten. In Büchern wie „Flohmarkt Chic: Alte Möbel und Wohnaccessoires neu gestalten“ oder „second-hand style: finding and renewing antique treasures“ findet man konkrete Anleitungen wie man Flohmarktfunde in zauberhafte Deko-Objekte verwandelt. Aus einem Holzkästchen etwa entsteht ein bunter Boho-Schrein. Eine antike Holzleiter vom Bauernhof wird zum schmucken Deckenaufänger umfunktioniert.

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Vor seinem Make-over sah das Tischchen unten ziemlich schäbig aus. Es bestand einzig noch aus einem schwarzen Eisengestell, das niemand haben wollte. Nachdem es mit Goldfarbe lackiert, einer neuen Platte versehen, mit Glassteinen behängt und einer Perlenkette verziert wurde, erstrahlt es in neuem fast königlichem Glanz. Die antike Karaffe und das Glas mit Goldrand (natürlich ebenfalls vom Flohmarkt) wirken darauf besonders edel.

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Flohmarkt Style Büchertipps

Ob Shabby Chic, Boho Style, Landhaus oder Industrial, 50er-, 60er- oder 70er-Jahre, überbordend oder eklektisch, gar minimalistisch – auf Flohmärkten und in Trödelhallen findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Den Trend zum Einrichten mit Flohmarktfunden widerspiegelt sich auch auf dem Buchmarkt. Hier einige Tipps von Bohème Living:

DIY – Papiercollage im Boho Style

Für alle Bastlerherzen unter uns haben wir die neue Kategorie DIY (Do-it-Yourself: Dinge zum Selbermachen) geschaffen.

Schon lange haben wir uns eine bunte Wand aus Papiercollagen gewünscht. Meist fotografieren wir unsere Möbel und Wohnaccessoires vor einem weißen Hintergrund, damit ein möglichst naturgetreuer, unabgelenkter Blick auf das Produkt möglich ist. Den Bohemian Lifestyle in seinem Extrem, vor allem den Hippie Chic kann man aber nur mit Farbe so richtig schön inszenieren. Da wir nicht ständig unsere Wände umstreichen wollten, sind wir auf die Idee mit der Collage gekommen.

So eine bunte Boho Wand ist ganz einfach herzustellen. Sie benötigt etwas Zeit, aber der Aufwand lohnt sich. Für unsere Wand haben wir ein grosses Holzbrett von 200x200cm beklebt, damit wir die Collage später als mobilen Fotohintergrund einsetzen können. Man kann die Papierbilder natürlich auch direkt an die Wand kleben. Mit dem Kleber „Fixogum“ lassen sie sich sowohl leicht befestigen wie auch später wieder ohne Probleme entfernen. Es bleiben keine Leimspuren zurück.

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Für die Boho Wand braucht ihr: Alte Zeitschriften, eine Schere oder noch besser eine Hebel- oder Roll-Schneidemaschine (gibt es recht günstig und wenn man sie öfters braucht, lohnt sich eine Anschaffung) sowie Fixogum oder einen ähnlichen Kleber.

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Zuerst schneidet man alle Bilder aus, die gefallen. Egal ob Interior-, Food-, Fashion-Bilder, Pflanzen-, Landschaftsfotos oder Köpfe/Gesichter. Abhängig von der Größe der Collage, benötigt man eine ganze Menge Bilder.

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Danach ordnet man die Bilder am besten nach Farbe. Das gibt Übersicht und man tut sich später leichter beim Auslegen der Bilder. Ihr könnt eure Collage in einem wilden Farbmix gestalten oder nur einen oder ähnliche Farbtöne verwenden. Wir haben uns einerseits für einen bunten Mix entschieden, aber gleichzeitig darauf geachtet, dass die Farben geordnet sind und in einander überlaufen.

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Zuerst solltet man die Collage nur auslegen ohne die Bilder gleich festzukleben. Auf einem Tisch oder auf dem Boden. Wir haben dies auf unserem Brett vorgenommen.

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Erst wenn das Resultat gefällt, mit dem Aufkleben der Bilder beginnen. Sollen die Bilder direkt an die Wand geklebt werden, so muss man die vorher auf dem Tisch oder Fussboden ausgebreitete Kreation in einzelnen Bildern auf die Wand übertragen werden. Es ist hilfreich, wenn man vorher ein Foto der Anordnung macht. Im Zweifelsfall, wenn sich Bilder verschieben oder die Auslegung durcheinander gerät, kann man auf dieses Foto zurück greifen.

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Irgendwann nach vielen Stunden Arbeit hatten wir es geschafft. Unsere Werk war fertig! Und dann kam das eigentlich Wichtigste: Wir haben unsere Collagewand in Szene gesetzt und sie wie eine Bühne bespielt. Natürlich ausschließlich mit Stücken von Bohème Living

Bunte Wand, wilder Boho-Mix

Knallige Möbel vor einer bunten Collagewand sehen natürlich besonders dramatisch aus. Auf diese Dramatik haben wir uns gefreut und deshalb als erstes unseren geliebten knallgelben Samtsessel in die Kulisse gesetzt. Wir waren begeistert. Ihr hoffentlich auch J

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Die Farben Gelb und Türkis setzen Akzente. Eine perfekte Kombination.

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Einmal mehr stellt man fest, dass dem Boho Stil keine Grenzen gesetzt sind. Fast alles lässt sich mit fast allem kombinieren solange es Seele und Patina hat. Gelber Sessel mit chinesischer Teebox mit buntem Vintagekissen mit antikem Dreibeintischchen oder gar einem groben Holzschemel. Samtsessel und wettergegerbter Schemel sind also kein Widerspruch.

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Auch ein moderner Holzlaminat-Stuhl, ein Vintage Koffer und eine Original 70er-Jahre Lampe sind eine aufregende Zusammenstellung.

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Und da wir im Deko-Fieber waren haben wir versuchsweise Samtsessel und Holzschemel mit der Vintage-Lampe kombiniert. Auch das funktioniert bestens.

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Wir haben es schon immer gewusst – der Bohemian Lifestyle ist nie langweilig und so wohltuend persönlich. Der Hippie Chic aber, der ist ein richtiges Feuerwerk und Individualismus pur! Es lebe die Freiheit, Fantasie und kreative Eigenwilligkeit!

 

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Übrigens: Wer es etwas weniger dramatisch mag, für den ist eine Collage in sehr hellen weiss/beige/rosa-Tönen das Richtige. Diese Farbkombination wirkt edel und romantisch, vor allem wenn man dazwischen leichte Gold-Akzente setzt. Für Naturliebhaber passend sind Zusammenstellungen aus Pflanzenbildern. Man braucht nicht gleich eine ganze Wand dekorieren. Einzelne Lieblingsbilder an die Wand gepinnt sind ein schöner und einfacher Schmuck. Collagen in Bilderrahmen wirken ebenfalls bezaubernd. Wir werden bestimmt die eine oder andere Idee umsetzen und selbstverständlich darüber berichten.

Wir freuen uns übrigens immer, wenn ihr Bilder von uns auf Facebook oder Pinterest postet oder einen Kommentar hinterlässt. Danke dafür! Euer Feedback ist uns wichtig!

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Magisches Glas

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Glas, insbesondere altes Glas hat etwas Magisches. Das Material: Widerstandsfähig, fest und seit jeher praktisch, gleichzeitig aber filigran  – vielleicht ist es dieser Kontrast zwischen stark und zerbrechlich, der uns so fasziniert und anrührt. Mit Glas muss man vorsichtig umgehen sonst zerbricht es. Wie auch unsere Gefühle empfindsam und verletzlich sind. Glas ist Sinnbild der Transparenz und des himmlischen Elements. Es ist ein großes Staunen, das sich in uns auftut, wenn wir bunte Gläser betrachten, in denen sich das Licht bricht. Das Spiel von Glas und Licht ist faszinierend.

Alte Bindegläser, Sodaflaschen, Weinballons, antike Glaskelche, Kristallvasen oder Parfumflakons – das Sammeln von Glas gehört zu den klassischen Sammelgebieten und auch wir sind dieser Leidenschaft verfallen.

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Antike Sodaflaschen aus Pressglas

Sodaflaschen oder Siphonflaschen, wie man sie bei uns findet, changieren in den verschiedensten Grün- und Blautönen. Richtig alte, uralte Sodaflaschen sind aus dickwandigem Pressglas. Deshalb sind sie relativ schwer. Beim Herstellungsprozess wurde immer etwas Luft eingeschlossen, so dass man im Glas kleine Luftbläschen sehen kann. Der Verschluss ist aus Metall. Manchmal befindet sich in der Flasche etwas Restwasser. Es kann sich darin über Jahre halten, da es meist nicht verdunsten kann. Besonders beliebt sind Sodaflaschen mit einer Prägung resp. Gravur in Form eines Medaillons. Oder kantige Flaschen mit Facettenschliff.

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Für dieses Foto haben wir zwei antike Sodaflaschen auf ein wettergegerbtes Tischchen gestellt. Der Hintergrund ziert eine Brooklyn Tin.

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Zwei einfache Sodaflaschen in Meergrün vor einem Fenster und der Skandi Look ist perfekt.

Für unseren Shop halten wir immer wieder Ausschau nach besonderen Sodaflaschen. Wir achten dabei in erster Linie auf Farbe, Form und Prägung und eine insgesamt ansprechende Patina. Lichtblaue, tannengrüne, milchigweiße, pastellblaue, lindengrüne, türkise Sodaflaschen sind zauberhafte Dekorations-Objekte und erfreuen sich bei Shabby Chic und Vintage-Fans grosser Beliebtheit. Am besten man stellt gleich mehrere Flaschen zu einem Ensemble zusammen.

Altes Glas für Romantiker

Nichts verzaubert so sehr wie antike Gläser in verschiedenen Formen und Farben vor ein Fenster gestellt durch das die Sonne fällt. Alte Flaschen und Gläser nehmen wenig Platz weg und man kann kleine Arrangements immer wieder umgruppieren oder neue Fundstücke hinzufügen.

Glas passt hervorragend zum Shabby Chic Stil und ist das perfekte Dekorationsobjekt für Romantiker.

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Oben haben wir kleine Glasflaschen in ein Körbchen vom Flohmarkt gestellt. Eine zauberhafte Dekoration für einen kleinen Küchenschrank.

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Gläser müssen nicht kostspielig sein wie man auf diesen Bildern sieht. Diese Fläschchen aus hellblauem Glas haben wir am Strand gefunden. Das Meer hat sie lange gewiegt und geschliffen und ihnen diese wunderbare Patina geschenkt. Vielleicht sind sie Jahre unterwegs gewesen bis wir sie gefunden haben. Die milchigen Fläschchen haben wir mit einer chinesischen Teebox aus Keramik in Türkis kombiniert.

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Glasflaschen sehen pur oft am schönsten aus.

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Wer mag kann die Flaschenhälse zum Beispiel mit feinen Ketten umwickeln oder sie wie oben auf dem Bild mit Muscheln und Korallenstücken verziert.

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Die Ensembles lassen sich immer wieder neu arrangieren oder ergänzen.

Poesie pur…

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Antike Sodaflaschen mit einer Prägung sind besonders beliebt – aber auch für uns schwer zu finden. Es handelt sich immer um ausgesprochene Einzelstücke.

Vintage Glasgefäße für Puristen

Vintage Gläser sind vielfältig einsetzbar und passen sehr gut auch in ein puristisches Ambiente. Am schönsten wirken einzelne große Gläser, vor allem antike Weinballons und Bindegläser. In einem reduzierten Ambiente können sie ihre Wirkung voll entfalten.

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Glas benötigt keine üppige Dekoration in Form von großen Blumenarrangements. Struktur ist wichtiger als Fülle. Dieser alte Weinballon ist lediglich mit ein paar Birkenzweigen geschmückt. Die filigranen Zweige zeichnen ein bezauberndes Muster vor dem weissen Hintergrund. Korkenzieher-Äste von einem Haselstrauch sind natürlich immer ein dekorativer Blickfang.

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Die beliebten Bindegläser gibt es in verschiedenen Größen und Farben: Transparent, grün, blau oder gelb. Gelbe Gläser finden wir besonders stylisch und aussergewöhnlich. Das größte Bindeglas auf dem Bild fasst 30 Liter, die anderen beiden 5 und 10 Liter.

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Ein altes Bindeglas darin getrocknet Blüten vom Zierlauch. Ein abgestorbenes Buchsbäumchen erinnert mit seinen filigranen Ästchen an eine Koralle.

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Ein Schemel aus Asien, ein altes Apothekerglas in Übergrösse – C’est tout!

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Große Gläser kann man auf den bloßen Fussboden stellen. Sie sehen immer fantastisch aus – mit oder ohne Schmuck.

Winterkuschelwärme

Nur bei arktischen Minusgraden kann man sich so richtig schön einkuscheln, kaminfeuerwarme Momente geniessen, Herz und Seele einfach baumeln lassen.

Noch ist der Weihnachtsschmuck nicht weggeräumt, der Glanz der Lichter nicht verblasst. Frieden und Gelassenheit ist in uns. Wir sind weise, denn wir wissen, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben ausmachen.

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Draußen tobt ein Schneesturm. Der Winterabend malt rosa Streifen in den Himmel. Die Äste der Bäume sind mit Raureif überzogen. Die Landschaft weiß gezuckert. Wir sehnen uns nach Schweden, Orangenpunsch und „Drei Nüsse für Aschenputtel“. Das Echte zählt.

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Wir wollen das Haus nicht verlassen, sondern einen großen Stein vor die Tür rollen und uns dem Winterschlaf und schönen Träumen hingeben. Alles ist friedlich und still.

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Decken, Plaids und flauschige Felle halten uns warm. Den Tisch decken wir mit altem Leinen und essen heisse Kastanien und selbst gebackenes Brot. Immer halten wir einen großen Stapel Bücher bereit, damit uns der Lesestoff an diesen dunkelwarmen Tagen nicht ausgeht. Auf dem Feuer steht ein alter Teekessel. Der Winter ist lang.

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Wir schmücken unsere Räume mit schönen alten Dingen. Das Porzellan meiner Grossmutter. Ein silbernes Teelicht. Es brennen viele Kerzen. Wir mögen wettergegerbtes Holz. Wir lauschen den Kerben, die vom Leben erzählen.

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Wir sind ganz romantisch gestimmt. Alles ist ein Geheimnis.

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Es gibt Tage, da wollen wir das Bett nicht verlassen. Wir hüllen uns in die feinen Plaids von Béatrice Laval und schmökern in Büchern über Wohndesign. In unserem Kopf lassen wir neue Welten entstehen. Die Gedanken sind frei.

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Die Welt ist weiß. Wenn ich doch einmal nach draußen gehe, dann male ich Engel in den Schnee und ritze Blumen in vereiste Fensterscheiben.

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Lesetipps für frostige Winterabende

Hier unsere Empfehlungen: Intensive, außergewöhnliche Romane, die ein ganz eigenes Feuer in sich tragen.

 

Eindrückliche Liebesgeschichte: Der Mann aus Zelary von Kreta Legatova

Eine junge Ärztin gerät in Gefahr, von der Gestapo verhaftet zu werden, da sie eine Widerstandsgruppe unterstützt. Sie wird in dem abgelegenen Bergdorf Zelary in Sicherheit gebracht. Eine arrangierte Heirat mit einem einfachen Holzarbeiter verhilft ihr zu einer neuen Identität.

Poetische und gleichzeitig eindringlich intensive Sprache mit überwältigenden Naturbeschreibungen. Die Autorin wurde 2002 mit dem tschechischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. Das Buch diente als Vorlage für einen Film, der 2004 für den Oskar nominiert wurde.

 

Magisch: Der Schattenfuchs von Sjón

Der Roman spielt im isländischen Winter 1883. Ein Bauer und Naturforscher, ein Pfarrer, der ein dunkles Geheimnis hütet, eine tote Frau sowie ein Fuchs mit magischen Fähigkeiten – das sind die Ingredienzen einer äusserst kraftvollen, knappen Geschichte, die eine ganz eigene, nicht wirklich beschreibbare Wirkung entfaltet und tiefe Einblicke in die isländische Seele und Mythenwelt gibt. Ein Juwel ganz besonderer Art.

Sjón, mit vollem Namen Sigurjon Birgir Sigurdsson ist ein isländischer Autor und Künstler. Er wurde durch seine Liedtexte für Björk bekannt. 2001 wurde er zusammen mit Björk für das Lied „I’ve Seen It All“ in dem Film von Lars von Triers „Dancer in the Dark“ für einen Oscar in der Kategorie Bester Song nominiert. 2005 wurde Sjón für „Schattenfuchs“ mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet.

 

Eine Liebe ohne Ende: Der Zeitdieb von Steinunn Sigurdasdottir

Alda, 37, Lehrerin, elegant, selbstbewusst und gut situiert verliebt sich in den neuen Geschichtslehrer. Sie finden zusammen, obwohl Anton bereits verheiratet ist. Die Beziehung dauert allerdings nur 100 Tage. Dann kehrt Anton zu seiner Frau zurück. Alda kann diese Liebe nicht vergessen, das Leben zieht an ihr vorüber.

Kunstvoller, lyrischer Schreibstil, der einen verzaubert und mitreißt. Der Roman ist in Form von Briefen und Tagebuch-Eintragungen verfasst. Für Romantiker, die offen sind für Gefühle und elegische Momente.

 

Verstörend: Fegefeuer von Sofi Oksanen

Aliide, eine alte Frau, die allein in einem Bauernhaus auf dem Lande lebt, findet eines Tages in ihrem Garten Zara, eine junge Frau auf der Flucht vor ihren Zuhältern. Die beiden Frauen verbindet eine gemeinsame Geschichte. Nach und nach rollt Sofi Oksanen in Rückblenden die Familientragödie einer estnischen Familie und deren Kampf gegen die Unterdrückung auf. Es geht um Liebe, Verrat und sehr viel Gewalt, die Spuren an Leib und Seele hinterlässt.

Vielfach ausgezeichneter und international gefeierter Roman. Die leidvolle Geschichte zweier Frauen wird mit der tragischen Historie von ganz Estland verwoben.

 

Immer wieder spannend: Die Krimis von Fred Vargas

Fred Vargas, ursprünglich Archäologin, ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin und eine Schriftstellerin von Weltrang. 2004 erhielt sie für „Fliehe weit und schnell“ den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk. Wir empfehlen hier die Kriminalromane mit Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, einem herrlich verschrobenen Charakter, der rein seinem Instinkt folgt und sich gerne mit anderen schrägen Gestalten und skurrilen Geschichten umgibt. Keine Krimis nach „Schema F“, sondern mal etwas wirklich anderes. Achtung Suchtgefahr!

  1. Band: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
  2. Band: Bei Einbruch der Nacht
  3. Band: Fliehe weit und schnell

Wer noch nicht genug hat: Es gibt es noch weitere Bände!

Anleitung zum guten Leben

Lasse dich fallen, lerne Schlangen zu beobachten.

Pflanze unmögliche Gärten.

Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein.

Mache kleine Zeichen, die „Ja“ sagen

und verteile sie überall im Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.

Freue dich auf Träume.

Weine bei Kinofilmen.

Schaukle so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen.

Verweigere dich, „verantwortlich zu sein“ – tu es aus Liebe!

Mache eine Menge Nickerchen.

Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Es wird folgen.

Glaube an Zauberei, lache eine Menge.

Bade im Mondschein.

Träume wilde, fantasievolle Träume.

Zeichne auf Wände.

Lies jeden Tag.

Stell dir vor, du wärst verzaubert.

Kichere mit Kindern, höre alten Leuten zu.

Öffne dich selbst, tauche ein. Sei frei. Preise dich selbst.

Lass die Angst fallen, spiele mit allem.

Unterhalte das Kind in dir. Du bist unschuldig.

Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.

Schreibe Liebesbriefe…

 

Joseph Beuys zugeschrieben

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