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Mein kleines Boho Cottage – Teil 4: Das Shabby Zimmer

In Teil 4 zeige ich euch das letzte Zimmer in meinem Boho Cottage: Ein kleiner, romantisch angehauchter Rückzugsort in Weiß und Rosa. Nach Süden ausgerichtet wirkt der Raum hell und freundlich. Man hält sich gerne darin auf. Durch das Fenster fällt der Blick auf den Wald und den dahinter verborgenen See. Betritt man das Gästezimmer, sieht man zuerst den braunen Sessel aus Rattan. Zwei Strohhüte aus Asien dekorieren die Wand dahinter. Vor dem Rattansessel steht ein Pouf aus Vintage Stoffresten. Am Türknauf  hängt ein Holzpferd aus Myanmar. Wie überall im Haus verteile ich auch hier meine Reisesouvenirs. Ich liebe diese großen Rattansessel. Sie sind ein dominanter Blickfang, geben einem Raum Struktur und lassen sich mit Kissen, Fellen und Decken immer wieder umgestalten. Im Sommer stelle ich Korbsessel oft ins Freie. Da sie so leicht zu tragen sind, geht das problemlos. Das Zimmer ist nicht groß, nur knapp 10qm. Ein weißes Shabby Bett vom Flohmarkt bildet den Mittelpunkt des Raumes. Da auch hier Dachschrägen vorhanden sind, habe ich das alte Bett quer in den Raum gestellt. So wirkt das …

Hanging Flowers – Blumen mal anders

Ich gestehe: Mit Blumensträußen kann ich oft nicht viel anfangen. Was es zu kaufen gibt, ist relativ lieblos zusammengesteckt: Ein paar Tulpen, ein paar Zweige, farblich passendes Beiwerk, fertig. Was soll daran bitte bezaubern? Erst kürzlich wurde mir wieder so ein Sträußchen in die Hände gedrückt. Pflichtbewusst habe ich es mit nach Hause getragen; schliesslich handelt es sich um lebende Wesen, die Respekt verdienen. Es ist nicht so, dass ich Blumen nicht mag. Im Gegenteil, ich liebe Blumen! Vor allem draußen in der Natur: Wilde Wicken, rosa Buschwindröschen, exotische Mandelblüten, duftender Jasmin – da geht einem das Herz auf. Es ist mir nur schleierhaft weshalb man diese zauberhaften Schönheiten zu biederen Bouquets binden muss. Mit Vorliebe in den Farben Rot und Gelb. In welches Interior passt denn bitte schön eine solche Farbkombination? Am nächsten Tag habe ich mein gelb-rotes Sträußchen mitleidig angeschaut. Nein, hässlich bist du nicht, du hast nur was Schöneres verdient. Vorzugsweise zerlegt man den Strauß in seine einzelnen Komponenten und überlegt, was man mit diesen anstellen könnte. Unkonventionelle Deko-Ideen sind durchaus erwünscht. Zum …

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Bali Boho – Teil 1

In kaum einem anderen Teil Südostasiens konnten sich Kunst und Kultur so reich entfalten wie auf Bali. Tempel schmücken die Häuser und Dörfer, Tausende von Geisterhäusern wachen über das Wohl der Inselbewohner. Kunsthandwerk ist allgegenwärtig. Holzkünstler und Tischler fertigen filigarne Schnitzereien und robuste Möbel aus Holz oder Rattan an. Die Balinesen schnitzen fast alles, auch auf Bestellung, von hinreißend schönen Toren über Himmelbetten bis hin zu ganzen Häuschen, sog. Joglos. Auf Bali gibt es so gut wie alles zu kaufen und dies in durchwegs hervorragender Qualität: Kunsthandwerk, Silberschmuck, Spa-Artikel, Holz- und Steinarbeiten, Schirme, Stoffe, Keramik, Korbwaren, Bilder und Statuen in allen Varianten und Größen. Vieles wird auf Bali selbst produziert, anderes von benachbarten indonesischen Inseln importiert, zum Beispiel aus Lombok oder Java. Kein Wunder, dass dieser Reichtum aus Kunst, Kultur und Inspiration die Wohnwelt beeinflusst hat. Bali ist ein Interior Paradies und hat sich zu einem Hotspot für trendsetzende Wohnaccessoires entwickelt. Zahlreiche stylische Designerläden bieten traumhaft schöne Deko an. Vor einigen Jahren war es der Industrial Style mit robusten Möbeln aus buntem, vor allem blau-grünem …

Mein kleines Boho Cottage – Teil 3: Das Schlafzimmer

In Teil 3 über mein kleines Boho Cottage zeige ich Euch das große Schlafzimmer im Obergeschoß. Natürlich ist auch in der ersten Etage alles weiß gestrichen. Mit dem Schlafzimmer habe ich am längsten gehadert. Zwar ist der Raum relativ groß, aber leider dunkel und er wird zu keiner Tageszeit von der Sonne beschienen. Lange Zeit hatte ich  keine Idee wie ich diesen Raum  in ein gemütliches Zimmer verwandeln könnte. Nicht nur, dass in das Zimmer kaum Licht eindringt, dominant in der Mitte befindet sich auch noch eine große Säule (ein alter Kamin, der nicht mehr benutzt wird) und alle Längswände sind stark abgeschrägt. Eine einrichtungstechnische Herausforderung par Excellence… Nachdem ich mich dazu aufgerafft hatte, das Zimmer leer zu räumen, hat sich darin als erstes eine antike  französische Chaiselongue niedergelassen. Schlicht aus dem Grund, weil ich für das schwere, alte Möbel – in das ich mich anlässlich eines Flohmarktbesuchs schockverliebt hatte und es unbedingt kaufen musste –  keinen anderen Platz fand. Zu der Liege gesellte sich eines Tages – ebenfalls aus Platzmangel – ein antiker, goldener Glastisch von …