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Hanging Flowers – Blumen mal anders

Ich gestehe: Mit Blumensträußen kann ich oft nicht viel anfangen. Was es zu kaufen gibt, ist relativ lieblos zusammengesteckt: Ein paar Tulpen, ein paar Zweige, farblich passendes Beiwerk, fertig. Was soll daran bitte bezaubern? Erst kürzlich wurde mir wieder so ein Sträußchen in die Hände gedrückt. Pflichtbewusst habe ich es mit nach Hause getragen; schliesslich handelt es sich um lebende Wesen, die Respekt verdienen.

Es ist nicht so, dass ich Blumen nicht mag. Im Gegenteil, ich liebe Blumen! Vor allem draußen in der Natur: Wilde Wicken, rosa Buschwindröschen, exotische Mandelblüten, duftender Jasmin – da geht einem das Herz auf. Es ist mir nur schleierhaft weshalb man diese zauberhaften Schönheiten zu biederen Bouquets binden muss. Mit Vorliebe in den Farben Rot und Gelb. In welches Interior passt denn bitte schön eine solche Farbkombination?

Am nächsten Tag habe ich mein gelb-rotes Sträußchen mitleidig angeschaut. Nein, hässlich bist du nicht, du hast nur was Schöneres verdient.

Vorzugsweise zerlegt man den Strauß in seine einzelnen Komponenten und überlegt, was man mit diesen anstellen könnte. Unkonventionelle Deko-Ideen sind durchaus erwünscht.

Zum Beispiel sehen Blumen ganz bezaubernd aus an einem Draht oder einer Schnur kopfüber aufhängt. Ein bisschen Grün dazu – fertig.

Ein alter Holzschemel, eine Vintagebox aus Indien – hier kommt der Frühling!.

Welke Blumen haben eine ganz eigene Poesie und entfalten eine melancholische Schönheit. Hier auf einem antiken Holzbrett vom Flohmarkt.

Eine einzelne Blüte kommt in einem Strauß nicht zur Geltung. Allein gestellt wird sie zur Diva.

Am besten gefallen uns die hängenden Blumen in Kombination mit einem alten Vogelkäfig aus Asien. Das ist Frühling pur und wir hören buchstäblich die Vögel trillern.

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