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Mein kleines Boho Cottage – Teil 4: Das Shabby Zimmer

In Teil 4 zeige ich euch das letzte Zimmer in meinem Boho Cottage: Ein kleiner, romantisch angehauchter Rückzugsort in Weiß und Rosa. Nach Süden ausgerichtet wirkt der Raum hell und freundlich. Man hält sich gerne darin auf. Durch das Fenster fällt der Blick auf den Wald und den dahinter verborgenen See.

Betritt man das Gästezimmer, sieht man zuerst den braunen Sessel aus Rattan. Zwei Strohhüte aus Asien dekorieren die Wand dahinter. Vor dem Rattansessel steht ein Pouf aus Vintage Stoffresten. Am Türknauf  hängt ein Holzpferd aus Myanmar. Wie überall im Haus verteile ich auch hier meine Reisesouvenirs.

Ich liebe diese großen Rattansessel. Sie sind ein dominanter Blickfang, geben einem Raum Struktur und lassen sich mit Kissen, Fellen und Decken immer wieder umgestalten. Im Sommer stelle ich Korbsessel oft ins Freie. Da sie so leicht zu tragen sind, geht das problemlos.

Das Zimmer ist nicht groß, nur knapp 10qm. Ein weißes Shabby Bett vom Flohmarkt bildet den Mittelpunkt des Raumes. Da auch hier Dachschrägen vorhanden sind, habe ich das alte Bett quer in den Raum gestellt. So wirkt das Ganze leicht und luftig. Schon lange möchte ich ein Moskitonetz über dem Bett befestigen, bin aber bis jetzt nicht dazu gekommen. Aber die Idee gefällt mir nach wie vor. Anstelle von Vorhängen ziert ein Rollo aus Schilf das Fenster. Das Rollo habe ich weiß angemalt. Eine etwas mühsame Arbeit, die sich aber gelohnt hat. Solche natürlichen Wohnaccessoires – wie auch der Rattanstuhl und die Strohhüte – passen sehr gut zum Shabby Stil (der schnell zu lieblich wirken kann) und brechen ihn auf eine harmonische Art und Weise.

An der Decke hängt ein weißer Luster aus Gips. Eine Eigenkreation. (Die Lampe kann übrigens in unserem Shop erworben werden.) Auf dem Fussboden ein einfacher Flickenteppich vom Schweden. Das Nachtkästchen stammt vom Sperrmüll. Ich habe es weiß lackiert.

Ein Lieblingstück vom Flohmarkt ist die romantische Nachttischlampe. An einigen Stellen ist der Stoff zerrissen, aber um nichts in der Welt würde ich mich von der kleinen Leuchte trennen. In der Nacht verströmt sie ein warmes Licht, das einen sanft einlullt.

Bei Bettwäsche habe ich ein Faible für Knitterleinen resp. gewaschenes Leinen. Perfekt dazu: Die Leinenplaids von Béatrice Laval. Zum Niederknien schön, finde ich. Und natürlich mit hohem Kuschelfaktor.

Neben Rosé ist Türkis die andere dominante Farbe im Raum. Die türkisen Keramikdosen resp. Teeboxen sind aus China und handgearbeitet. An einer alten Garderobe aus Holz hängen Erinnerungsstücke: Das Ballettkleidchen meiner Tochter, antike Koffer, eine rosa Basttasche, die ich mal in den Ferien gekauft habe.

Das kleine Zimmer hat etwas Frühlingshaftes, Verträumtes. Die Zeit steht still hier. Ich hänge meinen Gedanken nach, lausche dem Gezwitscher der Vögel draußen im Wald. Ein Ort des Rückzugs. Für die kleinen poetischen Momente im Leben.

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