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Sehnsuchtsort Bali: Trinity Gardens

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Trinity Gardens ist eine kleine Ferienanlage  inmitten von Reisfeldern in Ubud/Bali. Die norwegische Designerin Susanna Nova hat den Komplex entworfen. Wir bewohnten das sog. „Manison“, eine geräumige Villa mit 3 Schlafzimmern und einem riesigen Wohnbereich mit Galerie.

Trinity Gardens ist nur mittels eines etwa 15-minütigen Fussmarsches oder per Motorrad erreichbar. Bereits die Anreise ist deshalb ein Erlebnis. Das Gepäck der Gäste wird hinten auf den Gepäckträger geschnallt oder zwischen den Füssen des Fahrers verstaut. Hat man einmal den Trubel der Stadt hinter sich gelassen, empfängt einen himmlische Ruhe und ein kleiner Touristenstrom, der tagsüber zu den kultigen Cafés in den Reisfeldern pilgert.

Ganz alleine ist man nicht in Trinity Gardens. Die kleine Anlage besteht aus verschiedenen Ferienhäusern, die meist alle besetzt sind. Auch hört man tagsüber immer wieder Mopeds, die den Hügel hoch knattern. Trotzdem: In dem Moment, in dem man Trinity Gardens betritt, betritt man eine andere Welt.

Trinity Gardens ist ein magischer Ort, manche „Gäste“ beschreiben ihn ekstatisch als heilig. In der Tat hat dieser Platz eine ganz besondere Ausstrahlung. Dies liegt zum einen an der fantastischen Architektur – Teile antiker Joglos werden mit modernen Architektur kombiniert  – zum anderen an der umgebenden, üppigen Natur, dem saftigen Grün der Reisfelder und des Dschungels.  In Trinity Gardens kommt man zur Ruhe trotz der vielfachen Eindrücke, die auf einen einprasseln. Im Einklang mit der Natur und zusehends auch mit sich selbst möchte man nach einer Weile das Refugium nicht mehr verlassen. Da das Internet nicht funktioniert, ist man von allen äusseren Einflüssen abgeschirmt und kann sich dem kontemplativen Sein einfach hingeben.

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Das Bestechende an der Anlage ist der Mix aus skandinavischer Einfachheit und balinesischer Komplexität. Im „Mansion“ treffen klare Linien und weisse Flächen auf antike, verschnörkelte Formen, grobes Holz und Beton.

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Handverlesene, zum Teil wuchtige Antiquitäten – Holzliegen, geschnitzte Holztore, derbe Truhen und Kommoden – fügen sich harmonisch in die lichte Konstruktion ein.

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Fast ausnahmslos alle Wohnaccessoires sind antik und von der Zeit gezeichnet. Jedes Teil hat seine eigene Geschichte und beseelt mit dieser die nüchtern weissen Räume.

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Unten: Das antike Holztor zu einem der Gästezimmer ist ein archaischer und poetischer Blickfang in einem.

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Überall trifft man auf äusserst liebvolle Arrangements.

Schwarz trifft auf Weiß, Licht auf Schatten, Archaisches auf Modernes, Grobes auf federleicht Verspieltes.

Der über eine Tonne wiegende Buddha im Wohnzimmer wurde übrigens mit einer Sackkarre den Weg hochgefahren. Auf dem Transport fiel der riesige Kopf mehrere Male in die Reisfelder. Als er endlich in der Villa abgeladen werden konnte, brach der Betonfussboden unter dem Gewicht zusammen und musste neu betoniert werden.

Die dominaten Farben in der Villa sind Weiß (Wände), Grau (Betonfussboden) und Braun (Wohnaccessoires, Möbel) mit einem Hauch von Rosé und natürlich üppigem Grün, das von Draußen herein leuchtet. Besonders schön ist diese Farbkombination in der Küche zu erkennen.

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Die Küche ist selbstverständlich ein Eigendesign und auch die Betonkacheln sind von Hand gefertigt.

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Schöner kann der Blick nicht sein – vom selbst gebauten Waschtisch blickt man direkt in üppiges Dschungelgrün.

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Wer mag ein solches Paradies schon verlassen?

Kontakt: http://www.trinitygardensubud.com

Ein kleines Video mit weiteren Eindrücken zu Bali gibt es auf Instagram resp. IGTV von boheme-living.com.